In ökumenischer Verbundenheit erreicht uns aus dem Gemeindezentrum Bartimäus eine Idee, wie wir Ostern trotz leerer Kirchen feiern können.

Liebe Gemeinde, liebe Kinder und Erwachsene,

gerade jetzt brauchen wir Ostern!

Ausgehsperren, Hamsterkäufe, Grenzschließungen, soziales Leben, das auf ein Minimum heruntergefahren wird und ein Ende und das volle Ausmaß ist noch nicht abzusehen.

Der Coronavirus – ein Stolperstein, wie er größer nicht sein könnte.

Gerade in diesen Zeiten brauchen wir Menschen Zeichen: Zeichen der Zusammengehörigkeit und Zeichen der Hoffnung. Ein solches Zeichen ist der Stein vor dem Grab Jesu, der die Gedanken der Frauen beschäftigt, die am Ostermorgen den Leichnam Jesu salben wollen. Dieser Stein verschließt nicht nur das Grab, er verschließt zugleich ihre Hoffnung, ihre Pläne und ihre Träume. Eine unüberwindbare Hürde –

Aber dann völlig unerwartet ist der Stein am nächsten Morgen weggerollt und die Frauen stehen staunend davor. Der Stein ist fort und macht den Weg frei für neue Hoffnung und neues Leben, das entstehen kann.

Bringt/Bringen Sie den Stein mit uns „ins Rollen“!?! –

Als Zeichen, dass Gott, dass die Liebe stärker ist als der Tod!

Gestaltet/gestalten Sie Steine der Hoffnung, die die Osterbotschaft
für Sie „in Stein meißeln“.

Was Ihr/Sie brauchen:

  • Steine, die Sie gut bemalen können
  • Acrylfarbe, Pinsel, Eddings oder Lackstifte
  • Optimal wäre wasserfester, durchsichtiger Acryllack zum Versiegeln

Die bemalten Steine könnt Ihr/können Sie dann bei einem kleinen Spaziergang zum Kreuz vor dem Gemeindezentrum Bartimäus, Giggenbacherstr. 20 in München-Lochhausen bringen!


Am Kreuz Ihre/Eure Steine ablegen. Und mit Ihnen vielleicht manch schwere Sorge, die gerade wie ein Stein auf dem Herzen liegt.

Wir würden uns freuen, wenn es bis Ostern immer mehr Steine werden, die Hoffnung schenken und davon erzählen, dass wir zwar jeder für sich, doch in großer Gemeinschaft unsere Zuversicht aus dem Ostergeschehen schöpfen.

Herzliche Grüße und eine gute Kar- und Osterwoche wünscht Ihnen/Euch

Pfarrerin Sarah Fischer-Röhrl

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